Darwins Irrtum: Vorsintflutliche Funde beweisen: Dinosaurier und Menschen lebten gemeinsam


 
Ein Satz mit X.....
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Alle meine Rezensionen ansehen Rezension bezieht sich auf: Darwins Irrtum (Gebundene Ausgabe) Wesentliche Behauptungen des hier vorliegenden Buches sind die Gleichzeitigkeit der Entstehung der geologischen Systeme (Formationen) und damit einhergehend die Gleichzeitigkeit der Einbettung der in diesen Schichten enthaltenen Fossilien. Ein weiteres wichtiges Thema des Buches ist das häufige Vorkommen menschlicher Artefakte oder Spuren in geologischen Schichtfolgen, die nach herkömmlicher geologischer Sicht bis zu mehrere hundert Millionen Jahre alt sein sollen. Der Autor schließt aus eben diesen Indizien auf ein Erdalter von wenigen tausend Jahren, womit aufgrund der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit Entwicklung unmöglich sei und Darwin sich geirrt habe.

Der Autor plädiert allerdings nicht für Schöpfung von einer religiösen Warte heraus, sondern tendiert wesentlich mehr zu seiner Ansicht, daß die Menschen durch "Außerirdische" erschaffen wurden, nur lässt er die Frage weg, wer denn dann die Außerirdischen erschaffen hat?.
Das Buch behandelt viele Deutungen von geologischer Befunden. Der Autor ist Ingenieur und teilwesie ein Laie auf diesem Gebiet, aber muß ihn das das nicht von vornherein zum Betrachten ausschließen. Allerdings zeigt sich deutlich, daß Zillmer grundlegende geologische Kenntnisse nicht berücksichtigt, oder es nicht will. Beispiele gibt es zuhauf, eines davon mal kurz verdeutlicht : Im Gegensatz zu den Ausführungen Zillmers kann nichts über das Alter geologischer Schichten gefolgert werden, wenn sie an der Erdoberfläche zugänglich sind; diese Lage kann durch sekundäre Prozesse - Hebung, Faltung und Erosion - zustandekommen, solche Prozesse sind anhand der Lagerung der Gesteine in der Regel erkennbar.

Ebenso ist es grundsätzlich nicht verwunderlich, wenn ganze Systeme (Formationen) fehlen, das kann gar nicht anders sein, da Abgelagertes von irgendwoher angeliefert werden mußte, und das können in vielen Fällen nur zuvor schon anderswo abgelagerte und wieder erodierte - und damit verschwundene - Sedimentfolgen sein. Verwunderlich ist auch, daß der Autor scheinbar nichts über die neueren katastrophischen Deutungsweisen in der Geologie weiß.
Die heutige Geologie ist schon länger nicht mehr so einfach uniformitaristisch wie zu Zeiten Lyells und lange Zeit danach. Daß Zillmer das nicht weiß (jedenfalls nicht erwähnt und anderes schreibt), ist geradezu ein Beleg, daß er die aktuelle Fachliteratur nicht im Entfernsten kennt oder einfach ignoriert. Und ohne diese Kenntnis bzw. deren Berücksichtigung kann man über einen so anspruchsvollen Stoff unmöglich etwas schreiben - was der Realität standhält.

Übliche geologische Fachliteratur wird praktisch garnicht berücksichtigt. Bei der behandelten Thematik und derart gewagten Behauptungen so überhaupt nicht tragbar. Wer Neues behauptet, muß sich mit dem bisherigen kritisch auseinandersetzen, das an sich ja soweit logisch erscheint oder?. Diese mühsame Arbeit kann nicht abgekürzt werden. Abgesehen von wenigen Lokalitäten, die der Autor besucht hat, scheint er auch keine wirklichen geologischen Geländekenntnisse zu besitzen. Die Auflistung von menschlichen Artefakten in viel zu - alten - Schichtfolgen sollte unabhängig von den gravierenden Mängeln des Buches überprüft werden.
Ein Urteil darüber kann aus der Entfernung nicht abgegeben werden. Sollten sich Befunde dieser Art bestätigen, wären das sehr wichtige Indizien, sie würden aber nicht die generell vorfindliche Ordnung der geologischen Systeme und ihrer Fossilien in Frage stellen und können daher keinen Beweis für die pauschale Behauptung sein, alle Lebewesen hätten gleichzeitig exisiert.
Ohne hierbei auf Details einzugehen, muß auch eine Beurteilung der biologischen Teile eher negativ ausfallen, sie sind doch recht oberflächlich, und die biologisch-evolutionskritische Argumentation ist anfechtbar, diese Partien könnten viel besser und wasserdichter formuliert werden.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 22. Januar 2012
Kundenrezensionen:
3. Kollateralschaden der Meinungsfreiheit!
2. Ein Satz mit X..... (die aktuell angezeigte Rezension)
1. Herrlich naiv...
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